Zur Startseite

 

Aktuell



Weihnachts News

19.12.2010

4. Adventssonntag
4. Adventssonntag
Wir sind hier in den Freibergen richtig schön weihnächtlich eingeschneit, leider liegen die Temperaturen aber weit unter dem Gefrierpunkt. Unsere Stutenherde verbringt im Moment täglich nun noch ca. 3 Stunden draussen in der Kälte, dann kommen die Pferde gerne in den etwas wärmeren Stall. Langsam haben wir viele ältere, oder sogar richtig alte Stuten. Die ältesten beiden Stuten werden bald 25 Jahre alt. Die Junghengste freuen sich täglich auf ihre grosse Weide, doch nach dem Austoben kommen auch Sie gerne wieder an die Wärme. Amahl ist wohlbehalten von Holland zurückgekommen, er wird leider nicht an der zweiten Besichtigung im Januar teilnehmen. Er geniesst es, wieder daheim bei seinen Freunden zu sein. Wir wünschen allen unserem HP Besuchern eine zufriedene Weihnachtzeit. Mögen viele ihrer Wünsche in Erfüllung gehen und rutschen Sie, zusammen mit ihren Pferden, gesund ins Neue Jahr hinüber.
Weitere Bilder in der neuen Galerie Winter 2010 / 2011
Ljpkie, Vera-Lin und Danijar
Vorne Ljpkie bald 25 jährig, dahinter mit Decke Vera-Lin, links Danijar

Tiede D.
Tiede D.



Sueño & Patricia am CHI-Genève

11.12.2010

Patricia Nussbaumer ritt mit ihrem siebenjährigen P.R.E. Hengst Sueño Moreno zusammen mit Henry Wagneur und seinem P.R.E. Hengst am CHI-Genève ein Pas-de-deux. Wir freuen uns besonders, dass ein Pferd aus unserer Zucht an einem solchen internationalen Concours Hippique teilnehmen durfte. Patricia hat ihren nun siebenjährigen Hengst Sueño Moreno selber ausgebildet. Sie macht dies sehr einfühlsam und mit sehr viel Liebe und Geduld. Wir sind stolz, wenn solche Leute Pferde aus unserer Zucht besitzen.
Weitere Bilder in der Galerie
Pas-de-deux


AMAHL D. geht auf Reise

25.11.2010

Amahl D. Tsjalke x Gerlof
Amahl D. Tsjalke x Gerlof
Es ist soweit, unser Friesenjunghengst AMAHL reist am Freitag 26. November ab nach Epe in Holland. Dort kann er sich bis zum 1. Dezember von der weiten Reise erholen. Am Mittwoch 1. Dezember 2010 wird er morgens um 09.30 Uhr in Ermelo an der 1. Besichtigung zur Hengstkörung im Januar 2011 in der Tsjalke Gruppe laufen. Heute hat der der erst gut 2 ½ jährige Hengst seine ersten Hufeisen bekommen. Sie sollen mit Eisen präsentiert werden, so haben wir diese halt mit unserem geduldigen Hufschmied drauf gemacht. Amahl benimmt sich mustergültig. Er ist ein sehr kooperatives intelligentes Pferd, mit viel Temperament, das hat ihm den Übernamen Vollblut Friese eingebracht. Nach der Bea hat Amahl 3 ½ Monate in der Hengstherde auf unserer Bergweide hier in den Freibergen verbracht. Von dort ist er früher als seine Kollegen in den Stall zurückgekommen. Er trägt seither dicke Decken, das sich sein Winterfell in Grenzen hält. Schön bemuskelt mit einer starken Hinterhand ist er von der Weide gekommen. Die letzten zwei Wochen haben wir täglich neben dem Training kleine Ausfahrten gemacht, damit er sich ans Reisen allein im Hänger gewöhnt. Amahl ich freue mich drauf mit dir nach Ermelo zu fahren, egal wie es ausgeht, bist Du ein mega schöner und lieber Hengst!
Céline
Amahl testet seine ersten Hufeisen im Schnee
Amahl testet seine ersten Hufeisen im Schnee



Championstute BOHÈME D.

15.10.2010

Championstute BOHÈME D.
Championstute BOHÈME D.
Mindestens 3 Wochen vor der Friesenpferdekörung holen wir unsere Jungpferde von den Sommerweiden in den Stall um sie täglich an der Hand zu arbeiten. Von den Sommerweiden kommen die Pferde immer sehr gut bemuskelt zurück, da unsere Weiden sehr gross sind und im Gelände liegen. So wie sich die Pferde auf den Sommerweiden selber trainieren, so gut kann man das an der Hand niemals tun, man müsste mindestens 8 Stunden pro Pferd / Tag aufbringen und trotzdem hätten sie noch keine so gute Kondition wie von der Bergweide. Da wir dieses Jahr an verschiedenen Körungen im Ausland Friesenpferde präsentierten, hatten wir bereits vier Pferde zum Vorbereiten. Die beiden zweijährigen Stuten Bohème D. und Angé-Lin D. meldeten wir für die Körung in Schaan noch kurzfristig vor Anmeldeschluss dazu. Am Montag den 13. September, keine zwei Wochen vor der Körung nahmen wir die Beiden Jungstuten aus der grossen, einundzwanzig Pferde zählenden Herde auf dem Grand-Champ. Jeden Morgen wurden sie einzeln auf Trense an der Hand auf dem Reitplatz gearbeitet. Am Nachmittag durften sie bis vier Tage vor der Körung noch auf die "kleine" Hausweide (3 ha). Am Donnerstag vor der Körung wurde dann nur noch Schritt geübt, am Freitag wurde gewaschen und die Mähnen eingezöpfelt, am Samstag wurde eingeladen und mit einem Umweg über Bern nach Liechtenstein gefahren, was sicher sehr ermüdend war. Am Sonntagmorgen vor der Körung zeigte ich den Beiden noch kurz die Reithalle und vor allem die Spiegel, Beide waren absolut cool.

Die Kategorie 4 "Zweijährige Stuten" startete direkt nach den Fohlen, es waren nur unsere beiden Stuten gemeldet. Angé-Lin und Bohème wurden beide mit einer 2. Prämie ausgezeichnet und Bohème stand vor Angé-Lin. So durfte Bohème später in Sterstutenchampionat gegen die beste Sterstute antreten. So unglaublich das tönt, unsere 2 jährige Bohème D. gewann das Championat und wurde Championstute! Bravo Bohème!!!
Championstute BOHÊME D. mit Céline auf Ehrenrunde
Championstute BOHÊME D. mit Céline auf Ehrenrunde
Tiede D. unser 4 jähriger Friesenwallach wurde mit einer 3. Prämie ausgezeichnet, ihn werden wir nächstes Jahr bestimmt wieder vorstellen, bis dahin wird er nun zum Reitpferd ausgebildet.
TIEDE D. Daheim beim Übern
TIEDE D. Daheim beim Übern



Wieder Daheim

15.10.2010

Bohème und Angé-Lin
Schnell zurück zur Herde / Bohème links & Angé-Lin

Bohème und Angé-Lin
Wo sind die Andern? Bohème links & Angé-Lin

Dort sind sie! Und los

Fröhliche Begrüssung

Hey ich bin Champion! Bohème rechts vorne

Wir gratulieren!!! Bohème links vorne

Es ist wieder Ruhe eingekehrt

Ich war auch schon Champion (Cora-Lin)!
Wir sind doch alle schön (Vera-Lin)!




Körung in Schaan FL

19.09.2010

Bohème beim Üben
Bohème beim Üben
Am 26. September um 10.00 Uhr beginnt die 15. Friesenpferdekörung des Friesenpferdeverein Fürstentum Liechtenstein FFL in der schönen Reitanlage von Tierarzt Martin Hilti in Schaan. In der Kategorie vier, ca. um 10.15 Uhr, werden sich unsere beiden zweijährigen Friesenjungstuten Bohème D. und Angé-Lin D. den strengen Augen der Richter stellen. Die beiden vierjährigen Wallache Tiemme D. sowie Tiede D. laufen in den Wallachen Sektionen ab 11.20 Uhr. Eventuell wird auch unser 11 jähriger Wallach Wilbert de Grote, erster Sohn unserer Ster & Preferentstute Vera-Lin, in der Kategorie zwölf vorgestellt. Er hat nie mehr an einer Körung teilgenommen, seit er als Fohlen eine 1. Prämie bekommen hat.

Weitere Infos sowie Wegbeschrieb: www.ffl.li

Wilbert & Mel Wilbert & Mel auf der Kornhausbrücke in Bern



Andenken an DESEO ENSUEÑO

18.09.2010

unseren geliebten, ersten selbstgezogenen, braunen PRE Zuchthengst. Im Juli 2010 hat uns DESEO, erst 13 jährig, nach einem tragischen Unfall verlassen. Wir vermissen ihn sehr.
DESEO ENSUEÑO
DESEO ENSUEÑO Sohn von ENSUEÑA & GENTIL III



THALISHA wird uns verlassen

25.06.2010

Thalischa
Erster Ausgang mit Sattel
Thalisha unser Friesenfräulein wird demnächst 4 Jahre alt, doch ihren Geburtstag wird Sie voraussichtlich bereits in ihrer neuen Heimat im Neuenburger Jura verbringen. Um von einer glücklichen Fohlenzeit zu einem treuen und kooperativen Begleiter eines Menschen heranzuwachsen, gibt es verschiedene Möglichkeiten um zum Ziel zu kommen. Das Berberpferd ist für seinen Beduinen sei einziges Fortbewegungsmittel um von A nach B zu reisen. Im Mittelalter dienten vor allem Spanische Pferde an den Königshöfen als Kriegspferde, die Menschen (die Könige) waren völlig auf sie angewiesen, nicht nur um ihren Besitz zu verteidigen sondern auch als Kutschpferde bevor es Autos gab. Dressurpferde jeglicher Rassen sollen mit ihrem Menschen Dressur Lektionen erlernen und im Sport möglichst weit nach vorne zu kommen, Springpferde sollen möglichst hoch springen lernen. In jedem Fall sind es die Menschen die vom Pferd etwas wollen und dafür müssen sie auch bereit sein, etwas zu geben. Die Freundschaft zwischen Mensch und Pferde ist gegenseitig und oft finde ich es unglaublich, wie viel Geduld die Pferde mit uns Menschen haben.
Thalischa
Tolle Gänge, Thalisha zeigt sie auch mit Sattel
Unsere Thalisha hat das Glück, in Zukunft ihren Menschen als Reit und Fahrpferd die nächsten Jahre durch die Wälder und Ebenen im Jura zu begleiten. Vor ihrer Abreise lernt Thalisha bei uns noch Reitergewicht und Sattel kennen. Beim Anreiten werden leider oft unverzeilicher Fehler gemacht, wenn man das Pferd nicht vorsichtig an den Reiter und den Sattel gewöhnt. Kein Pferd soll zuerst im Galopp herumgetrieben werden, bevor man es sattelt oder bevor man sich vorsichtig drauflegt. Im Gegenteil, das Pferd soll ganz ruhig sein. Beim Putzen lege ich mich erstmals auf seinen Rücken, ohne dass es Angst bekommt. Mit der Routine setze ich mich drauf und später kann ich sogar hinten den "Po" hinunterrutschen. Lässt mich das Pferd dies alles machen, kann man die ersten Schritte geführt mit Reiter (ohne Sattel) wagen. An den Sattel gewöhne ich das Pferd parallel dazu ohne dass jemand auf dem Sattel drauf sitzt. Lässt sich das Pferd ohne Angst satteln, lauf ich mit ihm lange, lange im Schritt an der Hand. Auch das tue ich jeden Tag. Die Fotos zeigen Thalisha an ihrem ersten Tag mit dem Sattel.
Thalischa
Thalisha mit Atentos Sattel



AMAHL und TEUNIS

25.06.2010

Amahl und Teunis Amahl und Teunis
Amahl und Teunis verbindet eine enge Freundschaft. Des Dauerregen wegens bringen wir den Hengsten täglich eine Heuballe und Kraftfutter auf die Hengstweide. Klar habe ich Angst, dass meine Friesenbuben abnehmen könnten, bei den vielen Bergkilometern, die sie täglich auf dieser zum Teil steilen Weide laufen. Muskeln haben sie gemacht, das ist eine Augenweide. Also zurück zum Füttern: Die Heuballe wird auf vier Haufen mit grossem Abstand verteilt. Auf das Heu leeren wir dann das Kraftfutter und so hat jeder seinen eigenen Haufen. Doch Teunis und Amahl fressen nur gemeinsam und das ohne je zu streiten.
Amahl und Teunis Amahl und Teunis


ZAÏNA, GITANA und ENSUEÑA

20.06.2010

Die Stutfohlen vom Jahr 2010 sind nun seit dieser Woche auch zur Stutenherde auf der Sommerweide gestossen. Bei soviel Regen mussten die Drei lange warten, das heisst in der Nacht durften Sie noch im Stall übernachten. Ensueña 2, geboren im August 2009 wurde erst vor einer Woche von ihrer Mutter Guadalajara abgesetzt. Guadalajara soll für Céline als Ausreitpferd daheim bleiben, als Tochter unserer ersten Ensueña ist das wohl ihre Berufung. Letzte Woche hat sie ihre ersten Hufeisen bekommen, damit soll sie mit auf den AECE Ausritt im Seeland. Fotos von der Stutenherde mit Fohlen folgen bei besserem Wetter.
Amahl und Teunis Amahl und Teunis

Friesenstuten, links Lipkje 24 jährig, rechts Evelien 17 jährig
Friesenstuten, links Lipkje 24 jährig, rechts Evelien 17 jährig


PRE Fohlen Gitana 1 jährig
PRE Fohlen Gitana 1 jährig



Frühlingsnews

29.05.2010

BEA 2010

Unser zweijähriger Junghengst AMAHL hat die Bea gut überstanden, er grast bereits mit seinen Freunden auf der Hengst-Sommerweide. 10 Tage verbrachte AMAHL an der Bea, begleitet von der PRE Dame TORRELAGUNA. Da AMAHL als Hengst nicht gleichzeitig mit der Stute TORRE im Präsentationsring vorgeführt werden konnte und ich ihn in der Mittagsrassenschau frei laufen lassen wollte, ebenfalls ohne Stute (wohl besser), beschloss ich ihn auch nicht mit TORRE im selben Hänger nach Bern zu fahren, da die Beiden so aneinander "kleben" würden. AMAHL wurde mit seinem Friesenfreund MEL nach Bern gebracht, nach 10 Tagen wurde er auch von MEL wieder abgeholt. Junge Pferde transportieren wir grundsätzlich nie alleine, meine Idee hat sich gut bewährt! An der Bea reagierte AMAHL überhaupt nicht, wenn wir jeweils zum täglichen Spaziergang TORRE aus der Boxe nahmen, es blieben ja viele andere Pferde in Sichtkontakt.
Nun beginne ich ganz von vorne: Am Donnerstag vor der Bea Eröffnung reisten die Pferde also in Bern an. Am Abend zeigten wir AMAHL das erste Mal die Umgebung seiner Boxe sowie den Weg zur grossen Arena und die Arena. Dort waren sie noch mit Baumaschinen am Werken und das gefiel unserem AMAHL nicht besonders gut, ansonsten benahm er sich wie ein ausgewachsener Hengst, sehr anständig, aber auch sehr hengstig. Am ersten Freitag also gab es Premiere in der Mittagsrassenschau, ich war gespannt, ob AMAHL irgendetwas vom dem Gelernten anbieten würde.
Der Speaker bat das Publikum erst zu applaudieren, wenn ich dazu auffordern würde. Ich führte AMAHL an der Loge neben mir und er machte bereits schön seinen Slalom um die Pylonen. Da er überhaupt nicht nach aussen nah zum Publikum drängte, beschloss ich ihn am Ende der Vorführung frei zu lassen wie geplant, damit er dem Publikum noch seinen genialen Trab vorführen konnte. Wir gingen (er im Slalom) zum roten Teppich und AMAHL stellte sich artig drauf und blieb ruhig stehen. Ich nahm im die Longe ab und er blieb immer noch stehen und wartete auf weitere Hinweise. Ich forderte das Publikum auf zu applaudieren und er verstand es bestens als Antrieb und trabte zielstrebig im hohen Friesentrab dem Ausgang zu.
Der Vorhang war in diesem Moment ein Spalt offen und der Aufpasser passte gerade nicht auf, so verschwand AMAHL im Trab im Abreitzelt. Zwei Reiterinnen auf ihren Berberpferden blockierten sofort die Ausgänge und Aglaja konnte AMAHL am Zaum halten. Ich befestigte die Longe und führte ihn zurück in die Arena und platzierte ihn nochmals auf seinem roten Teppich. Wir verabschiedeten uns und damit war die Idee von der Freiheitsdressur für die Mittagsschau gekänzelt. Die restlichen Tage musste AMAHL an der Longe seine kleinen Kunststücke in der grossen Arena vorführen. Dies machte er sehr willig wenn keine Kinder über die Bande lehnten, im ganz vollen Zelt mit Kindern und Ballonen über der Bande erinnerte er sich an den Vorhang beim Ausgang und visierte diesen an. Das Einzige was AMAHL in dieser Arena hielt waren seine Pylonen und sein roter Teppich.
Für einen Zweijährigen hat er seine Sache sehr gut gemacht, ich bin stolz auf ihn. Auf dem Weg zur Arena und zurück zur Halle konnten wir uns problemlos auf engem Raum mit bis zu Fünfspännerkutschen, Stuten mit Fohlen und Reitern kreuzen. Bereits am zweiten Tag hatte er keine Angst mehr vor den Kutschen, er musterte sie neugierig ohne sich vom Platz zu bewegen. Nach einer langen Vorbereitungszeit habe ich etwas gewagt, ein junges Pferd alleine in einer Schau zu präsentieren. Wir gingen ohne Illusionen nach Bern, ich wusste dass ich mir viel vorgenommen hatte, doch wir kamen sehr zufrieden heim.
Normalweise nehmen wir Jungpferde nur zu Zweit an die Bea mit. Mit AMAHL wollten wir üben für seine Reise im Herbst nach Holland, nach Ermelo an die erste Besichtigung für die Hengstkörung. Es hat ihm sehr gut getan! In den täglichen Vorführungen im Präsentationsring hat AMAHL seine ganzen gelernten Kunststücke vorgeführt, eben in Freiheit, ohne Longe! Alleine Slalom um Pylonen, auf den roten Teppich stehen und dort bleiben, retour und quer um Pylonen usw. Dort im Präsentationsring war ihm richtig wohl, er hat dem Publikum gezeigt, dass es ihm an der Bea gefällt.
Wir freuten uns ganz besonders an den vielen "Kunden", die uns mit oder ohne Pferd an der Bea besucht haben, für euch lohnt es sich hinzugehen!!!
Zwei weitere Friesenpferde aus unserer Zucht standen an der Bea in der Ausstellung beim Friesenverband, die Sterstute ILEILA D. sowie die Sterstute MALINKA D., das freute uns sehr.
Zwei P.R.E. Pferde aus unserer Zucht, der gekörte Hengst SUEÑO-MORENO und der Wallach TORREJON (heisst heute ANTARES) präsentierten sich in verschiedenen Vorführungen vom A.E.C.E. und machten unserem Gestüt alle Ehre. Schön, dass ihr da wart!
Am zweiten Beatag brachte ich am Morgen unsere 20 jährige Ster & Preferentstute VERA-LIN mit nach Bern. Die Friesenpferde waren dieses Jahr Gastrasse an der Bea. Da durfte unsere alte VER-LIN als einzige Preferentstute in der Schweiz in der Friesenschau nicht fehlen.
Aglaja stellte VERA-LIN mit ihrer schönen Friesensamtdecke in der Arena in die Mitte während AMAHL aussen auf dem Hufschlag seine kleine Vorführung mit den Pylonen zeigte und sich anschliessend artig auf seinem roten Teppich aufstellte. Die Lebensgeschichte der 20 jährigen Preferentstute mit ihren sechs Sternachkommen wurde dazu vorgelesen. VERA-LIN eine aussergewöhnliche Friesenstute mit seltenem Zuchterfolg, präsentiert mit ihrem zweijährigen Enkel AMAHL, einem TSJALKE Sohn der bereits als Fohlen eine 1. Prämie und einen Championtitel gewann! Nach der Schau reiste VERA-LIN am selben Abend heim. Am nächsten Tag in der Mittagsrassenschau wurde sie von AMAHL vermisst. Er hatte überhaupt keine Lust seine Vorführung nun ohne VERA-LIN zu machen, doch da hatte er keine Wahl!
Unsere Pferde haben sich hochanständig benommen, trotz sehr langem "in der Boxe stehen" waren Sie problemlos zu handhaben. TORRELAGUNA hatte neben kleinen kurzen Auftritten im Präsentationsring nur zwei Auftritte in der grossen Arena; wir organisierten einen gemeinsamen Auftritt mit den Friesen und den Spaniern während einer halben Stunde in der grossen Arena. Ich "speakerte" diese Schau mit vielen Informationen über die beiden Rassen und deren Verwandtschaft aus dem Mittelalter, als an den Königshöfen die PRE Pferde Einzug hielten, sowie Informationen über Barockpferde und deren Verwandtschaft und Herkunft. Am Ende dieser Schau führte ich die schöne TORRELAGUNA noch an der Hand im Schritt und im erhabenen Spaniertrab vor. TORRELAGUNA's zweiter Auftritt war in der letzten Mittagsrassenschau. Dort führte ich Sie wieder an der Hand vor, begleitet von unserer 17 jährigen Sterstute EVELIEN, vorgeführt von Erwin Rogenmoser. Leider gibt es davon keine Bilder, schade
Wir sind froh, dass alles gut abgelaufen ist, die Pferde wieder wohlbehalten daheim auf den Weiden sind und ob wir im nächsten Jahr wieder mit dabei sind, steht in den Sternen. Weitere Fotos von der Bea 2010 finden Sie demnächst in der Galerie

Sommerweiden

Bereits 18 Pferde grasen friedlich auf unseren grossen Sommerweiden und in den nächsten Tagen werden noch Weitere dazu stossen. Ein wunderschönes Pfingstwochenende hat nun endlich den Frühling oder den Temperaturen nach bereits den Sommer gebracht. AMAHL vergnügt sich mit seinem vierjährigen Onkel Sterhengst TEUNIS und zwei Wallachen auf der Hengstweide. Auch die alte VERA-LIN ist bei gutem Wetter mit auf der Sommerweide bei der Stutenherde, wenn es regnet kommt sie gerne heim in den Stall. Die schönste Jahreszeit hat begonnen, wir hier oben in den Freibergen müssen uns den Sommer hart verdienen.
Ster & Preferentstute Vera-Lin Sterstute Cora-Lin D.



Wir sind an der BEA

30. April bis 9. Mai 2010

Schon bald sind wir an der Bea.
Bereits am nächsten Freitag den 30. April können Sie uns am Barockpferdegestüt Stand in der Halle 684 besuchen. Selbstverständlich werden wir ihre E-Mails während der Bea trotzdem beantworten, doch haben Sie etwas Geduld.

Zur Homepage BEA PFERD

Unser zweijähriger Friesenjunghengst AMAHL aus unserer Zucht ist täglich in der Mittagsschau mit einer kleinen Vorführung zum Thema "Vertrauen" mit dabei, ob's klappt steht in den Sternen! Als Deckhengstanwärter muss er bereits einiges können. Die Bea ist eine gute Übung für Ermelo (Holland), dort wird Amahl im Herbst als Deckhengstanwärter vorgestellt! Die schöne PRE Zuchtstute TORRELAGUNA, ebenfalls aus unserer Zucht, wird AMAHL nach Bern begleiten, eine traumhafte Stute die die PRE Rasse bestens vertritt!

Gerne erzählen wir Ihnen mehr über unsere Pferde und unsere Pferdezucht, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Amahl mit rotem Teppich
Ein roter Teppich ist gerade gut genug für Amahl
Amahl und Pilonen
Amahl ist sehr intelligent
PRE Stute Torrelaguna
PRE Stute Torrelaguna


Endlich Frühling ...

25.03.2010

auch bei uns!!! Nach diesem Winter ohne viel Sonne geniessen wir alle (nicht nur die Pferde) die Wärme und die Sonne, die seit einigen Tagen zur Selbstverständlichkeit geworden sind. Die Bea naht und die Frage, wer wohl die Barockpferdeboxen an der Bea besetzen wird, scheint bereits beantwortet zu sein. Unser bald zweijähriger Friesenjunghengst AMAHL wird im November 2010 nach Ermelo in Holland an die Vorausscheidung zur Hengstkörung im Januar 2011 in Leuwarden reisen. Dies erfordert eine gute Vorbereitung, da die Hengste an der Vorausscheidung nur ganz kurz Zeit haben, ihre Qualitäten dem Richterteam zu beweisen. So ist die Bea bestimmt eine gute Vorbereitung auf seinen Auftritt in Ermelo. Heute habe ich AMAHL das dritte Mal gearbeitet und definitiv beschlossen, er wird in der grossen Beaboxe stehen. Nicht nur das, wir Beide wollen auch in die Mittagsschau und AMAHL hat dazu für einen Zweijährigen auch etwas zu bieten.

Amahl
AMAHL muss sich für die Bea an die Trense gewöhnen (Doppeltgebrochene Gummitrense)
Amahl als fliegendes Pferd
AMAHL als fliegendes Pferd...
Amahl
Er ist noch ein richtiges Baby (mein Baby)!
Amahl
Unser „Kindergarten“ ist voller Spielzeuge...
Amahl
...und Hindernisse, das macht Spass!!!
Amahl
auch an der Longe ist es lustig, AMAHL zeigt seine tollen Knieaktionen...
Amahl
Belohnung muss sein! Wir freuen uns schon auf morgen...
Winter ade
Winter ade... weitere News zur Bea folgen später!


Sonne & Schnee

22.02.2010

Sonnenuntergang

Die schönsten Wintertage, an denen man die Kälte und Härte dieses Winters ertragen kann, sind die dieses Jahr gezählten Sonnentage! Sonne und Schnee, das mögen nicht nur unsere Schlittenhunde, auch unsere Pferde lieben es, bei Sonne im Schnee draussen auf der grossen Weide zu sein. Der wohl schönste Sonnenuntergang dieses Winters bescherte uns ein nebliger grauer Tag. An diesem düsteren, kalten Tag Mitte Februar kam die Sonne abends um 18 Uhr hervor um uns mit einem wunderschönen Sonnenuntergang zu belohnen. Ich erwischte die letzten Sonnenstrahlen mit der Kamera noch mit unseren Pferden, die bereits auf das Stalltüröffnen warteten. Weiter Fotos mit den ersten Sonnenstrahlen konnte ich heute Morgen von den Junghengsten machen. Die Sonne wollte jedoch nicht warten, bis ich mit der Kamera durch den hohen Schnee zu den Hengsten gestapft war, so entstanden weitere Fotos mit herrlichem Himmel im Hintergrund, der noch nicht entschieden hatte, ob es nun sonnig oder wolkig weitergehen soll.

Die schönsten Sonnentage diese Winters haben wir für Sie in einem Album WINTER 2010 in der Galerie festgehalten.

Sonnenuntergang Junghengste





Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt ...

22.01.2010

PRE Hengst HECHICERO  Galopp fürs Foto
PRE Hengst HECHICERO Galopp fürs Foto

... haben wir hier seit einer Weile jede Nacht. Heute Nacht war's minus 10° kalt und das Thermometer fiel nachts auch schon auf minus 25°. Jeden Morgen ist die Schneedecke auf den Reitplätzen von neuem hart gefroren und das Arbeiten mit den Pferden ist schwierig. Die beiden letzten Tage hatten wir tagsüber blauen Himmel und schönstes Wetter. Als die Sonne die Schneedecke auf den Reitplätzen etwas aufgeweicht hatte, konnten wir unsere Hengste vorsichtig arbeiten. Friesenpferde haben da keine Probleme, doch unsere Deckhengste sind leider keine Friesen sondern PRE Pferde (Spanier) und einen Berber. Also Vollblutrassen mit viel Temperament und "feineren" Beinen (verglichen mit den Friesen). PRE Zuchthengst Hechicero erfreute sich frei longiert zu werden, neben den Stuten macht das besonders Spass und fürs Foto geht's auch im Galopp. Ienissei unser Berberzuchthengst wartet eindeutig auf bessere Zeiten, sprich Frühling oder so... jedenfalls überlebt er die kalten Winter hier nur mit warmer, dicker Decke, auch unsere Spanierhengste sind warm eingemummt. All die Zuchthengste haben nicht so ein dickes Winterfell gemacht wie die Stuten auf der Herbstweide, wo es nachts bereits manchmal kalt war!

Unsere Friesenjunghengste und Wallache in der Junghengstherde geniessen das Spielen im Schnee auf der grossen Weide. Falls Sie an jungen Friesenpferden interessiert sind, wir haben noch 3 ½ jährige bereit zum Ausbilden.
Weitere Angaben finden Sie unter Verkaufspferde.

Berberhengst IENISSEI Berberhengst IENISSEI
Berberhengst IENISSEI

Cartujanohengst USURERO (genannt UROGALLO) geniesst die warmen Sonnenstrahlen USURERO weiss wie schön er ist.
Cartujanohengst USURERO (genannt UROGALLO) geniesst die warmen Sonnenstrahlen,
er weiss wie schön er ist!




Silvester mit MEL und MARLIN in Bern

03.01.2010

MEL und MARLIN in Bern MEL und MARLIN in Bern

MEL verbringt gerade eine Zeit in Bern, weil er dort für Leute die ihn kaufen wollten, einspännig Eingefahren werden sollte. Die Leute wollten MEL vor Weihnachten in Bern besuchen. So verabredeten wir uns also am 22. Dezember in Bern für eine Kutschenfahrt durch die Stadt. Die ersten drei Wochen in Bern sollte sich MEL wieder an die Stadt und ihren Verkehr gewöhnen, so wurde bis dahin nur zweispännig gefahren. Am Abend vor der Kutschenfahrt bekam ich von den Leuten einen Anruf, sie würden morgen nicht nach Bern kommen, da Mel wohl (ein Hinweis vom Himmel) doch nicht das richtige Pferd für sie seihe. Wahrscheinlich glaubten sie in drei Wochen würde man ein Pferd einspännig in der Stadt Bern fahren können! Jedenfalls war es schon zu spät um in Bern abzusagen, ich war wütend und ich wollte mir nicht die Weihnachtsvorfreude verderben lassen. Wir beschlossen am nächsten Tag trotzdem nach Bern zu MEL zu fahren. Was hatten wir da für eine Freude, als neben MEL die aus unserem Gestüt stammende, ebenfalls fünfjährige Friesenstute MARLIN eingespannt war. So ein schönes Friesengespann!!!
Victor ging mit der Kutsche mit und ich besuchte das Grab meiner Grosseltern. Danach wollte ich auf dem Christbaummarkt einen Christbaum kaufen gehen. Als ich gerade zum Bärengraben abbiegen wollte, sah ich auf der anderen Seite des Rotlichtes mitten im Verkehr das Friesengespann auf Grün warten. Ich musste weinen, was war ich nur für ein Idiot, nicht mitzufahren, nicht einmal einen Fotoapparat hatte ich dabei. So beschlossen wir, die Kutschenfahrt durch die Stadt Bern zu wiederholen, bevor die Besitzerin von MARLIN ihr Friesenpferd in Bern wieder abholt.
Heute am Silvester um 10.00 Uhr morgens ging es los mit dem schönen Friesengespann. Als Erstes nach der Ausfahrt vom NPZ mussten wir vor einer Ampel warten, um das Tram vorbeizulassen, die Beiden standen bockstill und warteten bis es grün wurde. Weiter ging es in Richtung Rosengarten, wieder ein Rotlicht, wieder problemloses warten im Verkehr, anschliessend hinunter zum Bärengraben (natürlich weiss ich, dass es jetzt ein Bärenpark ist), weiter um den Kreisel und über die Brücke hinauf in die Altstadt. Auf den Pflastersteinen weiter hinauf den "Lauben" nach bis zum "Zytglogge", dann über die Tramstation / Tramspur (Sorry Rolf) weiter über die Kornhausbrücke... was erzähle ich da noch weiter, schauen Sie doch einfach die eindrücklichen Fotos an. Die beiden jungen Friesen sind so etwas von brav und willig und behaupten sich mitten im rücksichtslosen Stadtverkehr, einfach eine Freude. Übrigens am Montag geht unser Friesenwallach Wilbert nach Bern, bis jetzt ist er nur einspännig Eingefahren, er wird MARLIN die nicht uns gehört ersetzen und ich freue mich schon auf die nächste Kutschenfahrt in Bern, mit MEL und WILBERT... es war so ein schöner Tag heute, SILVESTER 2009.

Die Fotos finden Sie demnächst in der Galerie.

EN GUETE RUTSCH, GESUNDHEIT, GLÜCK UND MUT, SOVIEL MUT WIE UNSERE FRIESENPFERDE IN BERN GEZEIGT HABEN, WÜNSCHEN WIR VOM BAROCKPFERDEGESTÜT ALLEN FREUNDEN UND HP BESUCHERN
MEL und MARLIN in Bern


Zum Seitenanfang
© 2010 Barockpferdegestüt   |   Aktualisiert: 18.03.2013   |   info@barockpferde-gestuet.ch